Energieeffizienzberatung in Unternehmen deckt oftmals erhebliche Einsparpotenziale auf
Frankfurt, 27. Juni 2011 - Das größte Energiepotenzial ist immer noch das Energiesparen. Viele Gewerbebetriebe wissen das längst, schieben aber die Entscheidung für energetische Sanierungsvorhaben bislang auf. Zu hoher bürokratischer Aufwand und eine unzureichende Aufklärung über Fördermaßnahmen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), über verbilligte Kredite oder Tilgungsaufschub der KfW sind die Ursache für diesen Investitionsstau. Zum Nachteil von Klimaschutz und unternehmerischem Geldbeutel, denn durch Energiesparen lässt sich in der Regel gleichzeitig Geld sparen. Mitunter sehr viel Geld.
Dieses wirtschaftliche Potenzial sollten Unternehmer und Gewerbetreibende jetzt nutzen. Umso mehr, da Bund, Länder und Kommunen aktuell umfangreiche Fördermittel zur Verfügung stellen, um die Umsetzung von Maßnahmen zur Energie-Effizienz in Unternehmen zu fördern.
Und so sieht das konkrete Vorgehen aus:
Im ersten Schritt wird der Betrieb bis zu 2 Tage lang von einem BAFA-zertifizierten Energieberater energetisch auf Herz und Nieren geprüft. Die Kosten hierfür betragen rund 1.600 Euro, der Förderzuschuss 80%. Für den Betrieb entstehen also lediglich 320,00 Euro Eigenbelastung für eine ausführliche Initialberatung.
Im zweiten Schritt, der sogenannten Detailberatung, werden die ermittelten energetischen Maßnahmen genau beschrieben und berechnet. Die Beratungskosten werden wiederum bis zu 60% gefördert. Der BAFA-zertifizierte Energieberater errechnet hierbei auch, wie ein KfW-Kredit mit den eingesparten Energie-Kosten finanziert werden kann, und er erstellt Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung der Maßnahmen. Der Energieberater unterstützt den Betrieb zudem bei der Beantragung von Krediten oder Fördermitteln.
Anschließend kann die energetische Sanierung beginnen. Übrigens nur, sofern der Unternehmer dies möchte: Denn auch wenn der Betrieb die Fördermittel für die Beratung in Anspruch nimmt, entsteht keine Verpflichtung, eine Maßnahme durchzuführen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Betrieb mit hohen Stromkosten installiert ein BHKW (Block-Heiz-Kraftwerk, Kraftwärmekopplung), verbunden mit einer Photovoltaikanlage und erzeugt seinen Strom künftig autark.
Der Investitionskredit kann durch die eingesparten Energiekosten bedient werden. Es entsteht also kurzfristig keine Mehrbelastung für den Betrieb. Langfristig umgeht das Unternehmen die stetig steigenden Strompreise. Es leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und steigert gleichzeitig seine Gewinne, da es Energiekosten spart.
Jetzt informieren und handeln: Unverbindliche Erstinformation für Unternehmer
Da im Rahmen dieses Pressetextes nur ein erster Überblick gegeben werden kann und sich vielen Unternehmern und Gewerbetreibenden sicherlich weitere Fragen stellen, bietet das Energieforum Hessen, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland, aktuell folgenden Service an:
Für 40 Euro kommt ein Energieberater unverbindlich zu einem Erstbesuch in den Betrieb und erläutert die Vorgehensweise und Möglichkeiten.
Weitere Informationen und das Antragsformular für den Erstbesuch des Energieberaters für 40,00 Euro findet der interessierte Gewerbetreibende im Bereich "Energieeffizienzberatung für kleine und mittlere Unternehmen" auf dem Energieforum-Hessen.de ( http://www.energieforum-hessen.de/energieberatung/energieberatung-gewerbe.html ).
Das Angebot einer unverbindlichen Vor-Ort-Information für Unternehmer und Gewerbe-Betriebe erfolgt auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland,
Kennedyallee 93, 60596 Frankfurt am Main.
Energieberatung für Wohngebäude
Nicht nur Gewerbe-Treibende profitieren. Besitzer von Wohnimmobilien, privat genutzt oder vermietet, können derzeit ebenfalls ein persönliches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen, um sich ausführlich über die Wohngebäude-Energieberatung und hiermit verbundene Fördermöglichkeiten zu informieren. Der Eigenanteil hierfür beträgt 25 Euro.
Auch im Wohngebäudebestand liegt ein riesiges Potenzial zum Energie sparen. Und ein Blick auf die Entwicklung der Nebenkostenabrechnung in den letzten Jahren verrät, wie sinnvoll es ist, sich hierüber Gedanken zu machen. Weitere Informationen zur Wohngebäude-Energieberatung erhalten Hausbesitzer unter: http://www.energieforum-hessen.de/energieberatung.html
Über die ARGE Neue Energie Deutschland
Die Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland ist die Zusammenarbeit von beim Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zertifizierten Energieeffizienzberatern, Ingenieuren, Architekten, Energieberatern, Baubiologen und Fachberatern, dem GIH Hessen, dem GIH Rheinland-Pfalz, dem Energieforum-Hessen.de und dem Energieforum-Rheinland-Pfalz.de
Wärmedämmung, Modernisierung der Heizung, Nutzung von Windkraft und Sonnenenergie ...
Wie kann ich intelligent Energie einsparen?
Welche Maßnahmen sind die richtigen?
Wer hilft mir dabei und welche Beratungsangebote gibt es?
Welche Fördermittel unterstützen meine Aktivitäten?
Für Hausbesitzer wie für Unternehmer und Gewerbetreibende wirft das Thema Energiesparen viele Fragen auf. Denn nicht zuletzt möchten sie an der richtigen Stelle investieren und durch ihr Engagement sparen - Energie wie auch Geld.
Hier hilft die Arbeitsgemeinschaft Neue Energien Deutschland weiter. Einfach, schnell und unbürokratisch bieten wir Ihnen Lösungen, Hilfestellung, Informationen und Kontakte. Damit Sie wirklich sparen.
Aktuelle Informationen zum Thema Energie sparen finden Interessierte auch auf dem Blog der ARGE Neue Energien Deutschland unter: http://www.energie-pioniere.de
Quelle: http://www.energieforum-hessen.de/presse-news/97-energieberatung-gewerbebetriebe-unternehmen-mit-staatlichen-foerdermitteln.html
Das Energieforum Hessen ist das Onlineportal für die effiziente Nutzung von Energie in Hessen: Energieberatung, Infos, Hinweise, Ansprechpartner und Adressen zu den Themen Energieeffizienz, Gebäudesanierung, Dämmung, Heizung, Strom, Gas, Auto, Verkehr, Mobilität und Energie sparen.
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