Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 für die Krefelder Fachmarktkette
Krefeld, 08.02.2012 - Tierliebe kennt keine Krise: Inmitten von Euro-, Banken- und Staatenkrise sehnen sich Menschen nach einer intakten Welt und legen Wert auf Heim und Familie - Haustiere mit eingeschlossen. Dieses Verhalten, das Trendforscher als "Homing" oder "Cocooning" bezeichnen, lässt die Umsätze der Krefelder Fachmarktkette Fressnapf weiter wachsen: Weil Tierhalter in Krisenzeiten zuletzt an ihren Haustieren sparen, verzeichnet das Franchise-Unternehmen 2011 wieder ein kräftiges Umsatzplus.
Mit 1,36 Mrd. Euro in insgesamt elf europäischen Ländern konnte Fressnapf 2011 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent steigern. In Deutschland hat das Unternehmen inklusive der Umsätze seines 2009 eröffneten Online-Shops einen Umsatz von 913,5 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch erfolgreicher entwickelt sich das Geschäft mit Tiernahrung und -zubehör in zehn weiteren Ländern, in denen Fressnapf unter dem Namen Maxi Zoo firmiert: Dort schlägt fürs Geschäftsjahr 2011 ein Umsatz von 448,9 Mio. Euro zu Buche. Das entspricht einem kräftigen Plus von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verzeichnet das Unternehmen auf bestehender Fläche ein Umsatzplus von knapp über einem Prozent.
Moderner und größer: Mit "Future Store" und XXL auf Wachstumskurs
Die Gesamtzahl der Fressnapf-Märkte ist im Geschäftsjahr 2011 auf 1.193 angestiegen: 810 in Deutschland, 383 im europäischen Ausland. Im vergangenen Jahr haben 56 neue Märkte ihre Türen geöffnet, 23 davon in Deutschland. Alle neuen Märkte, die im letzten Jahr eröffnet haben, sind so genannte "Future Stores": Mit frischen hellen Farben und einer emotionalen Kundenansprache stehen diese Märkte für innovatives Ladendesign, das im nationalen wie internationalen Handel Maßstäbe setzt. Ein besonderes Shopping-Erlebnis versprechen auch die 23 XXL- und die 12 Megazoo-Märkte, die Fressnapf national und international mit Verkaufsflächen von 1.000 Quadratmetern und mehr betreibt (Stand: 31.12.2011). Spannend inszenierte Tieranlagen laden Tierfans dort zum Erlebnisshopping, zum Schauen und Staunen ein. "Mit "Future Store", XXL und Megazoo schaffen wir topmoderne, emotionale Einkaufsstätten mit den tollsten Produkten, die der Tierhalter in Deutschland finden kann", erklärt Fressnapf-Chef Torsten Toeller. Aktuell betreiben Fressnapf und seine Franchisepartner rund 90 Future Stores in Deutschland. "Bis 2016 wollen wir alle Standorte in Deutschland auf "Future Store" umrüsten."
"Operative Exzellenz" als Trumpfkarte in härterem Wettbewerb
Das Future Store-Konzept ist einer von fünf Bausteinen der so genannten "Operativen Exzellenz", mit der Fressnapf dem härter werdenden Wettbewerb trotzen und seine führende Marktposition behaupten und ausbauen will. "Stationär wie online haben wir mehr Mitbewerber als in der Vergangenheit. Die Handelslandschaft im Heimtiermarkt verändert sich. Unsere Antworten auf diese Herausforderungen heißen "Operative Exzellenz" und "Cross-Channel", erklärt Toeller. "Wir optimieren unsere Märkte, das Sortiment, die Prozesse, setzen auf Weiterbildung der Mitarbeiter und steigern den Kundenservice. Mit dieser "operativen Exzellenz" wollen wir in Zukunft unsere Pole Position halten und ausbauen." Die Sortimentspolitik von Fressnapf setzt auf innovative Produktideen, die neue Bedürfnisse beim Kunden wecken und Tierhaltung praktikabler und attraktiver machen sollen. Prozesse meint die Optimierung des Geschäftes auf der Verkaufsfläche - vom Bestellwesen über die Lagerung bis hin zum Kassiervorgang. Mehr Seminare der Fressnapf-eigenen Akademie und das neu eingeführte E-Learning sollen die Beratungsqualität der Mitarbeiter in den Märkten weiter steigern. Last but not least wird der Kundenservice verbessert, der mit so genannten "Magic Moments" Kunden zu Fans machen und sie begeistern will.
Unternehmensstrategie Zukunft: Als "Cross-Channel-Retailer" auf allen Kanälen zur Nummer 1
Im stationären Handel sind sie es schon, nun wollen die Krefelder mit massiven Investitionen auf allen Vertriebskanälen die Nummer 1 werden: Ob im Fressnapf-Markt, im Internet oder mit dem Smartphone - Tierhalter wollen sich künftig immer und überall informieren, und sie wollen kaufen: 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Dementsprechend hat Fressnapf in Deutschland 2009 und in der Schweiz Anfang 2012 Online-Shops eröffnet. International werden zunächst die Landesgesellschaften in Österreich und Dänemark mit neuen Online-Shops hinzukommen, weitere Länder werden folgen. "Cross-Channel-Retailing ist eine riesige Herausforderung. Wir werden hart daran arbeiten, unsere Märkte eng mit der Online-Plattform www.fressnapf.de und dem Online-Shop zu vernetzen. Über alle Kanäle hinweg wollen wir dem Kunden mit "one face to the customer" begegnen. Diese Cross-Channel-Philosophie ist ein echter Quantensprung und wird uns einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil sichern. Handel ist Wandel, in der digitalen Welt umso mehr", so Toeller. Apropos Kunde: Er wird im kommenden Jahr im absoluten Zentrum der Aktivitäten stehen. Dazu Toeller: "Wir werden ein Customer Relationship Management aufbauen, mit dem wir Tierhalter zu guten Bekannten, ja zu engen Freunden machen."
Internationalisierung: Fressnapf geht nach Polen
Getreu dem Motto "Dem Mutigen gehört die Welt" hat Fressnapf beschlossen, im Jahr 2012 in den polnischen Heimtiermarkt einzutreten. Polen wird der insgesamt zwölfte Markt für Fressnapf, das weltweit als einziges Unternehmen der Heimtierbranche international mit Tiernahrung und -zubehör handelt. Zurzeit sondiert das Unternehmen den polnischen Immobilienmarkt, um passende Flächen für sein
Konzept zu finden. Dabei handelt es sich um Verkaufsflächen in Warschau, wo Fressnapf die ersten Märkte in Polen eröffnen wird. "Wir schätzen die Polen als tierliebe Menschen ein, die viel dafür tun, um ihren tierischen Freunden ein gesundes, glückliches und langes Leben zu ermöglichen", erklärt Toeller die Expansion nach Osten. Auch erweist sich Polen bevölkerungsstatistisch und volkswirtschaftlich als großer, stabiler und damit attraktiver Markt für eine Fachmarktkette wie Fressnapf. Mit 7,3 Mio. Hunden und 5,6 Mio. Katzen weist Polen eine große Haustier-Population und einen Heimtiermarkt mit Wachstumspotenzial auf. Der Konsumklima-Index Polens ist der höchste in Osteuropa, entsprechend hoch schätzt Fressnapf die Bereitschaft der polnischen Tierhalter ein, neben dem Grundbedarf auch hochwertige Premium- und Spezial-Produkte für ihre Tiere zu kaufen.
Foto: Fressnapf
Über Fressnapf
Fressnapf-Gründer Torsten Toeller eröffnete 1990 im nordrhein-westfälischen Erkelenz den ersten Fressnapf und setzte sich in den Folgejahren mit atemberaubendem Tempo an die Spitze des europäischen Marktes für Heimtierbedarf. Heute gibt es über 1.200 Fressnapf-Märkte in elf europäischen Ländern, mehr als 800 davon in Deutschland. Über 270 Franchisepartner vertrauen inzwischen Toellers ebenso einfacher wie bahnbrechender Geschäftsidee: großflächige Supermärkte für Tiernahrung und -zubehör, ein riesiges Produktsortiment, günstige Discount-Preise und kompetente Beratung. Im Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete das Krefelder Franchiseunternehmen einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen greift mit "Fressnapf XXL" - großflächige Märkte mit spannend inszenierten Tierabteilungen - den Trend hin zum Erlebnis-Shopping auf und präsentiert das Abenteuer Tierwelt zum Anfassen. Außerdem will Fressnapf als Cross-Channel-Anbieter mit den Vertriebskanälen stationärer Handel und Online-Shop seine Marktführerschaft weiter ausbauen.
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