GRS Batterien veröffentlicht Jahresbericht 2010 / Gesetzliche Vorgaben übertroffen / Nutzerzahl des Rücknahmesystems verdoppelt
Hamburg, im April 2011 - Mit 14.507 Gewichtstonnen gesammelten Alt-Gerätebatterien bestätigt die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) erneut die Vorreiterrolle als leistungsfähigstes Rücknahmesystem in Europa. Die Rücknahmemenge konnte insgesamt um 103 Gewichtstonnen Batterien gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies entspricht einer Sammelquote von 44 Prozent für 2010.
Schon heute übertrifft das System mit diesem Ergebnis die durch das Batteriegesetz definierten Vorgaben von 35 Prozent für 2012. Gleichzeitig wird die Vorgabe für 2016 in Höhe von 45 Prozent annähernd erreicht. "Gemeinsam mit unseren Partnern und Dienstleistern haben wir im vergangenen Jahr wieder hervorragende Sammel- und Verwertungsergebnisse erzielt. Dies geht auch darauf zurück, dass wir eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen haben, um die Stiftung GRS Batterien für die Herausforderungen der neuen Batteriegesetzgebung zukunftssicher aufzustellen. Somit optimieren wir stetig unsere Prozesse und halten die Entsorgungskostenbeiträge seit Jahren stabil", sagt Georgios Chryssos, Vorstand Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien. Auch die Verwertungsquote übersteigt die gesetzlichen Vorgaben. So konnten erneut nahezu alle eingesammelten Batterien und Akkus einer Verwertung zugeführt werden werden: Nur 0,4 Prozent aller erfassten Altbatterien mussten noch beseitigt werden.
Etablierte Sammelstellen
Die grüne Sammelbox von GRS Batterien befindet sich immer in Reichweite jedes Verbrauchers. Flächendeckend und bundesweit hat die Stiftung mehr als 170.000 Rücknahmestellen aufgebaut, 140.000 davon allein im Handel. Kein Wunder also, dass auch 2010 nahezu jede zweite Batterie (48 Prozent) über diesen Weg zurückgegeben wurde. 29 Prozent der Alt-Gerätebatterien kamen über Gewerbe- und Industriebetriebe zurück. Die Kommunen sammelten 23 Prozent über ihre zahlreichen Rücknahmemöglichkeiten, wie etwa den Wertstoffhöfen. Die durchschnittliche bundesweite Rücknahmemenge pro Einwohner stieg auf 177 Gramm. Dies entspricht durchschnittlich etwa acht Batterien.
Die zurückgenommenen Sekundärbatterien (wiederaufladbare Akkus) konnten im Verhältnis zu Primärbatterien im vergangenen Jahr um 7 Prozent zulegen. Vor allem Lithiumbatterien sind im Umlauf gestiegen: Hatten sie 2009 noch einen Anteil von zehn Prozent der in Verkehr gebrachten Sekundärbatterien, verbuchten sie in 2010 bereits 15 Prozent für sich. Auch in den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Anstieg von Akkus, im Besonderen von Lithiumbatterien, zu rechnen.
Nutzerzahl fast verdoppelt
Die Anzahl der Vertragspartner, die dem Gemeinsamen Rücknahmesystem angeschlossen sind, hat sich 2010 fast verdoppelt. Inzwischen übernimmt GRS Batterien für über 2.400 Batteriehersteller und -importeure die Produktverantwortung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass erst auf Grundlage des neuen Batteriegesetzes viele Hersteller und Inverkehrbringer ihre rechtliche Rücknahmeverpflichtung erkannt haben. Erstmals seit dem 01.12.2009 ist eine Registrierung und Veröffentlichung von Herstellern und Batteriemarken beim Umweltbundesamt verbindlich vorgeschrieben.
GRS Batterien
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) übernimmt seit über zwölf Jahren die Rücknahmeverantwortung für zur Zeit über 2.400 Batteriehersteller und -importeure. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2010 fast 34.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,3 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rück-gabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die grüne Sammelbox ist dabei zum Synonym für Batterierecycling geworden. Die aktuelle Sammelquote beträgt 44 %. Nahezu alle der zurückgenommenen Batterien werden verwertet.
GRS Batterien
Dr. Imke Schneider
Heidenkampsweg 44
20097 Hamburg
040/23 77 88
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