Wunsch nach Personalisierung im Datenschutz berücksichtigen
Pläne von Innenminister Schäuble gehen zu weit
Berlin/Bonn/Halle (Saale), 22. September 2008 - In zehn Jahren werde es nach Einschätzung von forward2business-Leiter Sven Gábor Jánszky http://www.forward2business.com normal sein, dass wir intelligente Software-Assistenten besitzen, die unser Verhalten tagtäglich beobachten, daraus ein Profil bilden und unsere Daten weitergeben. „Der Nutzen liegt auf der Hand: Bessere Fernsehprogramme, bessere Musik im Radio, interessante Nachrichten und passende Werbung. Den Nutzen gibt es sogar in ärgerlichen Situationen: Wir rechnen damit, dass bei 80 Prozent der Call Center-Anrufe der Grund des Anrufes schon vorausgesagt werden kann und entsprechend geholfen wird. Unternehmen werden diese vom Konsumenten zu Verfügung gestellten Daten lieber nutzen als die veralteten Massendatenbanken. Wenn Sie im Jahr 2020 überall und jederzeit mit dem Internet verbunden sind, werden Sie schnell feststellen, dass Sie die Komplexität nicht überschauen und nicht sinnvoll im Griff haben. Wir werden sehr dankbar sein über eine Technologie, die anhand unserer Daten und unserer automatisch analysierten Bedürfnisse das Interessante für uns aus dem Internet holt“, meint Jánszky
Eine Gefahr für den Datenschutz sieht er nicht: „Unsere Vorstellungswelt zu diesem Thema ist 25 Jahre alt. Es war die Zeit der Volkszählung und des Kampfes der Bürger gegen einen als allmächtig und unheimlich empfundenen Staat. Seitdem hat sich unsere Gesellschaft grundlegend gewandelt. Statt unsere Daten zu verstecken schreiben wir heute täglich in Twitter oder XING wo wir gerade sind und was wir gerade tun, nutzen selbstverständlich die Payback-Card, Kreditkarten und Google, obwohl wir genau wissen, dass unsere Daten hier gespeichert werden“, sagt der Trendforscher aus Halle an der Saale. Die Bürger werden sich bewusst werden, dass ihre Daten einen wirtschaftlichen Wert haben. „Wir werden unsere Daten jenen Unternehmen freigeben, denen wir vertrauen und die am meisten dafür zahlen. Vertrauen wird das wichtigste Wirtschaftsgut“, glaubt Jánszky
Datenschutzskandale würden sich auch durch strengere Gesetze nicht eindämmen lassen. „Kriminelle wird es wie überall auch hier weiterhin geben. Aber dafür haben wir Gesetze und Strafverfolgungsbehörden. Die gibt es und die brauchen wir auch weiterhin. Was wir nicht mehr brauchen ist der übertriebene Regulierungswahn der Datenschützer. Wir sind kein Volk von Naivlingen, das vor sich selbst beschützt werden muss“, führt Jánszky weiter aus. Die Debatte um den Datenschutz bei der Einführung von Google Chrome habe deutlich gezeigt, dass sich Verbraucher nicht vergoogeln lassen, ergänzt Renatus Zilles, Vorsitzender der Geschäftsführung von NEXT ID http://www.next-id.de in Bonn. „Wer sich heute als mündiger Verbraucher in der Medien- und Informationsgesellschaft bewegt, weiß um den besonderen Wert seiner persönlichen Daten. Er entscheidet selbst, wie viel er bereit ist, von sich preiszugeben um von Angeboten zu profitieren, die für Ihn relevant und nützlich sind. Denn je mehr Kunden und Unternehmen voneinander wissen, desto effizienter können sie in einen interaktiven Dialog treten, von dem beide Seiten profitieren“, sagt Zilles gegenüber NeueNachricht http://www.ne-na.de.
Der Wunsch vieler Konsumenten nach einer Personalisierung von Unterhaltungsangeboten, Diensten und Produkten lasse sich in den meisten Fällen nur über die Weitergabe und Verwendung von Nutzerprofilen erfüllen: „Wir können nicht das eine ohne das andere haben. Besonders die Beziehung zwischen Konsument und Medienwirtschaft wird noch stärker als bisher auf diesem Tauschgeschäft beruhen. Entertainment und Content werden mit der Preisgabe persönlicher Informationen bezahlt. Entscheidend dabei ist, dass für den Kunden der Nutzen aus diesem Geschäft überwiegt, Leistung und Gegenleistung zumindest im Einklang stehen“, so Zilles weiter.
Dafür müssten endlich zeitgemäße regulatorische Rahmenbedingungen im Datenschutz geschaffen werden, die dieses neue Verhältnis zwischen Verbraucher und Unternehmen berücksichtigen. Die richtige Balance zwischen notwendigem Verbraucherschutz und berechtigten wirtschaftlichen Interessen sei bislang noch nicht gefunden worden. Die ersten Ergebnisse des Datenschutzgipfels von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble würden in die falsche Richtung gehen. Auch der Bundesverband des Versandhandels (BVH) http://www.versandhandel.org kritisiert die Pläne der Bundesregierung. Die von der Politik favorisierte Einwilligungslösung zur Nutzung und Weitergabe von Kundendaten werde nicht zur Bekämpfung von kriminellem Datenklau beitragen. „Die jetzige Diskussion ist vergleichbar mit der Forderung, das Vermieten, Verleihen und Leasen von Autos zu verbieten, um den Autodiebstahl einzudämmen. Statt über neue Regelungen sollten wir über eine bessere sachliche Ausstattung der Datenschutzbehörden nachdenken, damit diese ihre Aufgaben erfüllen können“, moniert BVH-Justiziar Dr. Peter Rheinländer. Die Nutzung von Kundendaten sei essentieller Bestandteil von Versandhandelskäufen. Nur wenn die Adresse eines Kunden gespeichert und verarbeitet werde, könne der Kauf überhaupt abgewickelt werden.
Online-Broker ActivTrades: Exklusive MQL5-Schulungen fuer Einsteiger
Pressemitteilung veröffentlicht am: 01.06.2012 17:52Uhr Frankfurt am Main / London. Juni 2012 Als einer der wenigen internationalen Broker, der die Trading-Plattform MetaTrader5 für den Live-Handel bereitstellt, biet...
SteelSeries und Major League Gaming stellen Sensei MLG Edition vor
Pressemitteilung veröffentlicht am: 01.06.2012 17:41Uhr Weltweit am besten individualisierbare und schnellste Maus für die Major League Gaming überzeugt mit hochwertigem Premiumsensor, 32-bit ARM-Prozessor und einem ...
Reifen Krieg GmbH stellt auf der Reifen-Messe 2012 aus
Pressemitteilung veröffentlicht am: 01.06.2012 17:27Uhr Der Reifenspezialist für PKW-Reifen und LKW-Reifen stellt auf der Internationalen Reifen-Messe 2012 Halle 2.0 Stand 314 seine Produktportfolio und Service vor.
...
5.000 Euro Kredit ohne Schufa - Kredit1a.de
Veröffentlicht am: 05.01.2012 08:38Uhr Wir von Bavaria Finanz Service können den Kreditkunden ab 01.01.2012 höhere Kreditsummen ohne Schufa anbieten.Diese Angebote finden Sie auf www.kredit1a.de. Un...
Video Bavaria Finanz auf Youtube
Veröffentlicht am: 01.03.2010 10:00Uhr Bavaria Finanz Service veröffentlicht das neue Video auf youtube. ...
Bavaria Finanz Service - Tv Spot - Werbefilm
Veröffentlicht am: 25.02.2010 19:18Uhr Bavaria Finanz Service veröffentlicht heute deren neuen TV Spot. Dieser Werbefilm wird demnächst auf allen Videoportalen, wie youtube etc. veröffentlicht werden...
Kredit Tipp Guenstige Umschuldung von KREDIT1a.de
Veröffentlicht am: 09.05.2007 08:26Uhr Sie haben bereits mehrere Kredite bei verschiedenen Banken laufen. Und auch zusätzlich noch vielleicht eine PKW Finanzierung. Der Überblick über die einzelnen R...
Kredit Tipp guenstige Kredite trotz negativer Schufa
Veröffentlicht am: 09.05.2007 08:32Uhr Sollte man Schufasorgen haben, so ist man bei Kredit1a.de am besten aufgehoben. Die Kreditplattform kredit1a.de bietet neben einer Vielzahl von Standarkrediten ...
Kredit bei negativer Schufa Auskunft
Veröffentlicht am: 20.12.2006 09:46Uhr Oftmals hat man als Kreditantragsteller das Problem, daß die Schufa negativ ist. Eine negative Schufa bedeutet eigentlich immer, daß ein Kreditantrag abgelehnt ...