Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, Containerpflanzen, Der Buschbaum ist eine Kulturform für viele Obstsorten, Garten- und Parkbäume. Der Niederstamm unterscheidet sich von den Wildformen und der Kulturform Hochstamm in erster Linie durch eine Stammlänge von nur 40–60 cm [1]. Diese Baumform wird durch Wahl einer entsprechend schwach wachsenden Unterlage und einem Erziehungsschnitt zur Anlage der kronenbildenden Äste erreicht. Zwar benötigt ein Niederstamm zeitlebens einen, an seine Physiologie angepassten Schnitt, aber die gesamte Größe der Pflanze wird fast vollständig durch die Leistungsfähigkeit der Wurzelunterlage bestimmt. Zusätzlich ist auch diese Wurzel derart schwach ausgebildet, dass die konventionelleren Formen ebenfalls permanent einen Stützpfahl oder das Anbinden an einer Drahtanlage benötigen.
Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, ContainerpflanzenBei Niederstämmen beginnt die Krone im Unterschied zum Buschbaum zwar in einem Bereich von 80 bis 100 cm Höhe, allerdings gelten die hier befindlichen Beschreibungen mit leichten Anpassungen für beide Gruppen.
Geschichte [Bearbeiten]Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, Containerpflanzen
Obstanlage mit Niederstämmen
Niederstämmige Obstbäume wurden erst mit Aufkommen des Erwerbsobstbaus im 19. Jahrhundert systematisch kultiviert. Denn sie bringen (im Vergleich zu Hochstämmen) frühere und höhere Erträge mit besserer Qualität; zudem sind sie viel leichter zu ernten und zu pflegen, weil keine Leitern notwendig sind.
Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, ContainerpflanzenAnfänglich wurden die schwachwachsenden Formen bevorzugt für Spaliere, Formschnitt und die im Platz begrenzten Schrebergärten verwendet. Teilweise war die gewünschte Form des Obstbaumes (z.B. U-Palmetten) hier wichtiger als der Ertrag.
Der deutsche Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch legte 1896 die ersten Apfel- und Birnenplantagen mit Niederstämmen an und entwickelte damit das, was man heute als Dichtpflanzung oder high-density planting bezeichnet. Schmitz-Hübsch war es auch, der Anfang der 1930er Jahre den Spindelbusch (Schlanke Spindel) in Bornheim-Merten einführte. Diese Arbeiten wurden um 1950 in England von Grodon McLean unter dem Namen Pillar weiterentwickelt.
Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, ContainerpflanzenWiederum über holländische Pflanzungen wurde die Schlanke Spindel bereits 1960 wieder in Südhessen eingeführt [2]. Jedoch setzte sich diese Anbauform erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit durch. Heute sind etwa neun von zehn Apfelbäumen in Europa Spindelbüsche.
Sonderformen von Niederstämmen [Bearbeiten]
Ältere Nutzungsformen (Y-Krone) [Bearbeiten]
Strauch http://www.cg-24.ch/3489.html,Busch, baum, Haisetr, Heimische Pflanzen, Bühende Pflanzen, ContainerpflanzenNiederstämme in Kombination mit einer starkwachsenden Unterlage sind zwar prinzipiell möglich, allerdings existieren hierfür keine Verwendungsformen mehr. Das Ergebnis wäre ein Baum mit dem Kronenvolumen eines Hochstammes und einer kaum noch erkennbaren Stammhöhe. Die alte Form der Y- oder Längs-Krone stellte eine solche Verwendung dar, allerdings ist der notwendige Kronenschnitt komplizierter, der Eintritt der Ertragsphase später und der Ertrag in Bezug zur benötigten Fläche schlechter, im Vergleich zu den aktuell eingesetzten Schlanken Spindeln.
Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau [Bearbeiten]
Schlanke Spindeln (Sorte Elstar, alternierend)
Die üblicherweise von Obstbauern eingesetzte Schlanke Spindel ist auf einer sehr schwach wachsenden Unterlage veredelt. Das Fruchtholz wird direkt an der Mitte erzogen, echte Gerüstäste (Leitäste), wie bei großkronigen Obstgehölzen üblich, fehlen völlig. Wegen des frühen Ertragseintritts und der Eignung für rationellere Arbeitsabläufe hat sich diese Form im Niederstamm-Erwerbsobstbau durchgesetzt. Die Haltung der Schlanken Spindel setzt sehr gute Kenntnisse beim Schnitt dieser Obstbäume voraus, Fehler können schnell deutliche Probleme verursachen [2]. Aus diesem Grund ist die Schlanke Spindel im nichtprofessionellen Umfeld nur bei engagierten Liebhabern zu empfehlen. Allerdings ist es möglich, jede beliebige Sorte von Kern- oder Steinobst mit dieser Veredelungs- und Pflege-Technik zu erzeugen.
"Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten [BearbeitenBuschbaum ist eine Kulturform für viele Obstsorten, Garten- und Parkbäume. Der Niederstamm unterscheidet sich von den Wildformen und der Kulturform Hochstamm in erster Linie durch eine Stammlänge von nur 40–60 cm [1]. Diese Baumform wird durch Wahl einer entsprechend schwach wachsenden Unterlage und einem Erziehungsschnitt zur Anlage der kronenbildenden Äste erreicht. Zwar benötigt ein Niederstamm zeitlebens einen, an seine Physiologie angepassten Schnitt, aber die gesamte Größe der Pflanze wird fast vollständig durch die Leistungsfähigkeit der Wurzelunterlage bestimmt. Zusätzlich ist auch diese Wurzel derart schwach ausgebildet, dass die konventionelleren Formen ebenfalls permanent einen Stützpfahl oder das Anbinden an einer Drahtanlage benötigen.
Bei Niederstämmen beginnt die Krone im Unterschied zum Buschbaum zwar in einem Bereich von 80 bis 100 cm Höhe, allerdings gelten die hier befindlichen Beschreibungen mit leichten Anpassungen für beide Gruppen.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Geschichte
2 Sonderformen von Niederstämmen 2.1 Ältere Nutzungsformen (Y-Krone)
2.2 Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau
2.3 "Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten
2.4 Verwechslung mit anderen Pflegeformen
Obstanlage mit Niederstämmen
Niederstämmige Obstbäume wurden erst mit Aufkommen des Erwerbsobstbaus im 19. Jahrhundert systematisch kultiviert. Denn sie bringen (im Vergleich zu Hochstämmen) frühere und höhere Erträge mit besserer Qualität; zudem sind sie viel leichter zu ernten und zu pflegen, weil keine Leitern notwendig sind.
Anfänglich wurden die schwachwachsenden Formen bevorzugt für Spaliere, Formschnitt und die im Platz begrenzten Schrebergärten verwendet. Teilweise war die gewünschte Form des Obstbaumes (z.B. U-Palmetten) hier wichtiger als der Ertrag.
Der deutsche Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch legte 1896 die ersten Apfel- und Birnenplantagen mit Niederstämmen an und entwickelte damit das, was man heute als Dichtpflanzung oder high-density planting bezeichnet. Schmitz-Hübsch war es auch, der Anfang der 1930er Jahre den Spindelbusch (Schlanke Spindel) in Bornheim-Merten einführte. Diese Arbeiten wurden um 1950 in England von Grodon McLean unter dem Namen Pillar weiterentwickelt. Wiederum über holländische Pflanzungen wurde die Schlanke Spindel bereits 1960 wieder in Südhessen eingeführt [2]. Jedoch setzte sich diese Anbauform erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit durch. Heute sind etwa neun von zehn Apfelbäumen in Europa Spindelbüsche.
Sonderformen von Niederstämmen [Bearbeiten]
Ältere Nutzungsformen (Y-Krone) [Bearbeiten]
Niederstämme in Kombination mit einer starkwachsenden Unterlage sind zwar prinzipiell möglich, allerdings existieren hierfür keine Verwendungsformen mehr. Das Ergebnis wäre ein Baum mit dem Kronenvolumen eines Hochstammes und einer kaum noch erkennbaren Stammhöhe. Die alte Form der Y- oder Längs-Krone stellte eine solche Verwendung dar, allerdings ist der notwendige Kronenschnitt komplizierter, der Eintritt der Ertragsphase später und der Ertrag in Bezug zur benötigten Fläche schlechter, im Vergleich zu den aktuell eingesetzten Schlanken Spindeln.
Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau [Bearbeiten]
Schlanke Spindeln (Sorte Elstar, alternierend)
Die üblicherweise von Obstbauern eingesetzte Schlanke Spindel ist auf einer sehr schwach wachsenden Unterlage veredelt. Das Fruchtholz wird direkt an der Mitte erzogen, echte Gerüstäste (Leitäste), wie bei großkronigen Obstgehölzen üblich, fehlen völlig. Wegen des frühen Ertragseintritts und der Eignung für rationellere Arbeitsabläufe hat sich diese Form im Niederstamm-Erwerbsobstbau durchgesetzt. Die Haltung der Schlanken Spindel setzt sehr gute Kenntnisse beim Schnitt dieser Obstbäume voraus, Fehler können schnell deutliche Probleme verursachen [2]. Aus diesem Grund ist die Schlanke Spindel im nichtprofessionellen Umfeld nur bei engagierten Liebhabern zu empfehlen. Allerdings ist es möglich, jede beliebige Sorte von Kern- oder Steinobst mit dieser Veredelungs- und Pflege-Technik zu erzeugen.
"Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten [BearbeitenDer Buschbaum ist eine Kulturform für viele Obstsorten, Garten- und Parkbäume. Der Niederstamm unterscheidet sich von den Wildformen und der Kulturform Hochstamm in erster Linie durch eine Stammlänge von nur 40–60 cm [1]. Diese Baumform wird durch Wahl einer entsprechend schwach wachsenden Unterlage und einem Erziehungsschnitt zur Anlage der kronenbildenden Äste erreicht. Zwar benötigt ein Niederstamm zeitlebens einen, an seine Physiologie angepassten Schnitt, aber die gesamte Größe der Pflanze wird fast vollständig durch die Leistungsfähigkeit der Wurzelunterlage bestimmt. Zusätzlich ist auch diese Wurzel derart schwach ausgebildet, dass die konventionelleren Formen ebenfalls permanent einen Stützpfahl oder das Anbinden an einer Drahtanlage benötigen.
Bei Niederstämmen beginnt die Krone im Unterschied zum Buschbaum zwar in einem Bereich von 80 bis 100 cm Höhe, allerdings gelten die hier befindlichen Beschreibungen mit leichten Anpassungen für beide Gruppen.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Geschichte
2 Sonderformen von Niederstämmen 2.1 Ältere Nutzungsformen (Y-Krone)
2.2 Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau
2.3 "Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten
2.4 Verwechslung mit anderen Pflegeformen
Obstanlage mit Niederstämmen
Niederstämmige Obstbäume wurden erst mit Aufkommen des Erwerbsobstbaus im 19. Jahrhundert systematisch kultiviert. Denn sie bringen (im Vergleich zu Hochstämmen) frühere und höhere Erträge mit besserer Qualität; zudem sind sie viel leichter zu ernten und zu pflegen, weil keine Leitern notwendig sind.
Anfänglich wurden die schwachwachsenden Formen bevorzugt für Spaliere, Formschnitt und die im Platz begrenzten Schrebergärten verwendet. Teilweise war die gewünschte Form des Obstbaumes (z.B. U-Palmetten) hier wichtiger als der Ertrag.
Der deutsche Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch legte 1896 die ersten Apfel- und Birnenplantagen mit Niederstämmen an und entwickelte damit das, was man heute als Dichtpflanzung oder high-density planting bezeichnet. Schmitz-Hübsch war es auch, der Anfang der 1930er Jahre den Spindelbusch (Schlanke Spindel) in Bornheim-Merten einführte. Diese Arbeiten wurden um 1950 in England von Grodon McLean unter dem Namen Pillar weiterentwickelt. Wiederum über holländische Pflanzungen wurde die Schlanke Spindel bereits 1960 wieder in Südhessen eingeführt [2]. Jedoch setzte sich diese Anbauform erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit durch. Heute sind etwa neun von zehn Apfelbäumen in Europa Spindelbüsche.
Sonderformen von Niederstämmen [Bearbeiten]
Ältere Nutzungsformen (Y-Krone) [Bearbeiten]
Niederstämme in Kombination mit einer starkwachsenden Unterlage sind zwar prinzipiell möglich, allerdings existieren hierfür keine Verwendungsformen mehr. Das Ergebnis wäre ein Baum mit dem Kronenvolumen eines Hochstammes und einer kaum noch erkennbaren Stammhöhe. Die alte Form der Y- oder Längs-Krone stellte eine solche Verwendung dar, allerdings ist der notwendige Kronenschnitt komplizierter, der Eintritt der Ertragsphase später und der Ertrag in Bezug zur benötigten Fläche schlechter, im Vergleich zu den aktuell eingesetzten Schlanken Spindeln.
Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau [Bearbeiten]
Schlanke Spindeln (Sorte Elstar, alternierend)
Die üblicherweise von Obstbauern eingesetzte Schlanke Spindel ist auf einer sehr schwach wachsenden Unterlage veredelt. Das Fruchtholz wird direkt an der Mitte erzogen, echte Gerüstäste (Leitäste), wie bei großkronigen Obstgehölzen üblich, fehlen völlig. Wegen des frühen Ertragseintritts und der Eignung für rationellere Arbeitsabläufe hat sich diese Form im Niederstamm-Erwerbsobstbau durchgesetzt. Die Haltung der Schlanken Spindel setzt sehr gute Kenntnisse beim Schnitt dieser Obstbäume voraus, Fehler können schnell deutliche Probleme verursachen [2]. Aus diesem Grund ist die Schlanke Spindel im nichtprofessionellen Umfeld nur bei engagierten Liebhabern zu empfehlen. Allerdings ist es möglich, jede beliebige Sorte von Kern- oder Steinobst mit dieser Veredelungs- und Pflege-Technik zu erzeugen.
"Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten [BearbeitenDer Buschbaum ist eine Kulturform für viele Obstsorten, Garten- und Parkbäume. Der Niederstamm unterscheidet sich von den Wildformen und der Kulturform Hochstamm in erster Linie durch eine Stammlänge von nur 40–60 cm [1]. Diese Baumform wird durch Wahl einer entsprechend schwach wachsenden Unterlage und einem Erziehungsschnitt zur Anlage der kronenbildenden Äste erreicht. Zwar benötigt ein Niederstamm zeitlebens einen, an seine Physiologie angepassten Schnitt, aber die gesamte Größe der Pflanze wird fast vollständig durch die Leistungsfähigkeit der Wurzelunterlage bestimmt. Zusätzlich ist auch diese Wurzel derart schwach ausgebildet, dass die konventionelleren Formen ebenfalls permanent einen Stützpfahl oder das Anbinden an einer Drahtanlage benötigen.
Bei Niederstämmen beginnt die Krone im Unterschied zum Buschbaum zwar in einem Bereich von 80 bis 100 cm Höhe, allerdings gelten die hier befindlichen Beschreibungen mit leichten Anpassungen für beide Gruppen.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Geschichte
2 Sonderformen von Niederstämmen 2.1 Ältere Nutzungsformen (Y-Krone)
2.2 Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau
2.3 "Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten
2.4 Verwechslung mit anderen Pflegeformen
Obstanlage mit Niederstämmen
Niederstämmige Obstbäume wurden erst mit Aufkommen des Erwerbsobstbaus im 19. Jahrhundert systematisch kultiviert. Denn sie bringen (im Vergleich zu Hochstämmen) frühere und höhere Erträge mit besserer Qualität; zudem sind sie viel leichter zu ernten und zu pflegen, weil keine Leitern notwendig sind.
Anfänglich wurden die schwachwachsenden Formen bevorzugt für Spaliere, Formschnitt und die im Platz begrenzten Schrebergärten verwendet. Teilweise war die gewünschte Form des Obstbaumes (z.B. U-Palmetten) hier wichtiger als der Ertrag.
Der deutsche Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch legte 1896 die ersten Apfel- und Birnenplantagen mit Niederstämmen an und entwickelte damit das, was man heute als Dichtpflanzung oder high-density planting bezeichnet. Schmitz-Hübsch war es auch, der Anfang der 1930er Jahre den Spindelbusch (Schlanke Spindel) in Bornheim-Merten einführte. Diese Arbeiten wurden um 1950 in England von Grodon McLean unter dem Namen Pillar weiterentwickelt. Wiederum über holländische Pflanzungen wurde die Schlanke Spindel bereits 1960 wieder in Südhessen eingeführt [2]. Jedoch setzte sich diese Anbauform erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit durch. Heute sind etwa neun von zehn Apfelbäumen in Europa Spindelbüsche.
Sonderformen von Niederstämmen [Bearbeiten]
Ältere Nutzungsformen (Y-Krone) [Bearbeiten]
Niederstämme in Kombination mit einer starkwachsenden Unterlage sind zwar prinzipiell möglich, allerdings existieren hierfür keine Verwendungsformen mehr. Das Ergebnis wäre ein Baum mit dem Kronenvolumen eines Hochstammes und einer kaum noch erkennbaren Stammhöhe. Die alte Form der Y- oder Längs-Krone stellte eine solche Verwendung dar, allerdings ist der notwendige Kronenschnitt komplizierter, der Eintritt der Ertragsphase später und der Ertrag in Bezug zur benötigten Fläche schlechter, im Vergleich zu den aktuell eingesetzten Schlanken Spindeln.
Schlanke Spindel im Erwerbsobstbau [Bearbeiten]
Schlanke Spindeln (Sorte Elstar, alternierend)
Die üblicherweise von Obstbauern eingesetzte Schlanke Spindel ist auf einer sehr schwach wachsenden Unterlage veredelt. Das Fruchtholz wird direkt an der Mitte erzogen, echte Gerüstäste (Leitäste), wie bei großkronigen Obstgehölzen üblich, fehlen völlig. Wegen des frühen Ertragseintritts und der Eignung für rationellere Arbeitsabläufe hat sich diese Form im Niederstamm-Erwerbsobstbau durchgesetzt. Die Haltung der Schlanken Spindel setzt sehr gute Kenntnisse beim Schnitt dieser Obstbäume voraus, Fehler können schnell deutliche Probleme verursachen [2]. Aus diesem Grund ist die Schlanke Spindel im nichtprofessionellen Umfeld nur bei engagierten Liebhabern zu empfehlen. Allerdings ist es möglich, jede beliebige Sorte von Kern- oder Steinobst mit dieser Veredelungs- und Pflege-Technik zu erzeugen.
"Zwerge" für Topfpflanzen & Hausgarten [Bearbeiten
Kontaktperson: welt E-Mail:info@cg-24.ch Link: Tel.: 9767557656
Autor: jarly welt Straße: am oberen hang 2 PLZ / Ort: 79789 hanser ------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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