Trinkgefäße aus nachwachsenden Rohstoffen sollen die Umwelt schonen - Wissenschaftler beweisen das Gegenteil
Von Gunnar Sohn
Hamburg/Berlin - Im nächsten Jahr soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ http://www.spiegel.de Bioplastik die ganz große Bühne bekommen: bei der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Die Veranstalter werben damit, „Umwelt-Europameister" zu werden: Die Fans sollen ihren Durst aus Bechern löschen, die aus Mais gefertigt und nach Gebrauch kompostiert werden.
„Was den Fußballfunktionären ein sauberes Image verspricht, deckt sich trefflich mit den Interessen von Getränkemultis wie Coca-Cola. Auch die Konzerne sind für Einwegsysteme und gegen das lästige Pfand auf Gläser oder Becher. Jetzt entlarvt eine Studie von drei renommierten Umweltinstituten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die angebliche Innovation als Öko-Schmu. Danach haben die Biobecher eindeutige Nachteile gegenüber sogenannten Mehrwegszenarien, also Pfandsystemen. Berücksichtige man die gesamte Umweltbelastung bei der Produktion, dem Gebrauch und der Entsorgung schneide das Mais-Geschirr nicht einmal besser ab als gewöhnliche Plastikware“, schreibt „Der Spiegel“.
Vielmehr sei der Bioplastikbecher ein Musterbeispiel dafür, wie die Industrie versucht, das wachsende Bewusstsein der Bevölkerung für die Umwelt wirtschaftlich auszunutzen: „Was als zukunftsweisendes Naturprodukt gepriesen wird, entpuppt sich häufig als umweltschädlicher Bluff: Ökologische Vorzeige-Events erweisen sich als Umweltflops“, so „Der Spiegel. Beim Weltjugendtag vor zwei Jahren flossen zwar zur Förderung des Bioplastiks Subventionen, in Wahrheit landete das Biogeschirr aber mit normalem Müll in den Sammelbehältern. Die beabsichtigte Vergärung konnte nicht stattfinden.
Die tatsächliche Öko-Bilanz hätten die Hersteller stets verschwiegen. Summiere man etwa den Energieaufwand beim Mais-Anbau des oder den Transport von Amerika nach Europa, dann komme man auf eine weitaus höhere Umweltbelastung als bei Mehrweg-Behältern.
Wissenschaftlich unseriös ist nach Meinung von Umweltexperten die Behauptung, dass durch die Verwendung von biologisch-abbaubaren Verpackungen (BAW) kein Treibhauseffekt entstehe, da nachwachsende Rohstoffe durch Sonnenlicht aus Wasser und Kohlendioxid ständig neu gebildet werden: „Das gilt vielleicht für reines Pflanzenmaterial, aber nicht für Verkaufsverpackungen. Die industrielle Landwirtschaft, die Verpackungsherstellung und die angestrebte Kompostierung belasten die Umwelt. In der gesamten Produktionskette entstehen Kohlendioxid-Emissionen“, so der Einwand eines Vertreters der Entsorgungswirtschaft.
Es gebe also keinen Grund, den Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen einen ökologischen Heiligenschein zu verpassen und staatlich zu fördern. So will die Bundesregierung über eine Novelle der Verpackungsverordnung BAW-Verpackungen von Recyclingpflichten freistellen. Die Bundestagsfraktion der Grünen fordert in einem Antrag (Drucksache 16/3140) sogar, für Biokunststoffe den Verwertungsweg insgesamt freizugeben und neben der stofflichen Verwertung auch die energetische Verwertung als gleichwertig anzuerkennen. „Warum sollte man dann BAW-Verpackungen noch separat erfassen, wenn sie am Ende doch im Müllofen landen“, fragt sich der Bonner Abfallexperte Dr. Manfred Wirl. Das habe mit Kreislaufwirtschaft nichts zu tun, sondern sei nur ökologische Eulenspiegelei.
Auch die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) http://www.bgkev.de ist vom Bioplastik-Hype wenig begeistert und rät davon ab, BAW-Verpackungen in die Biotonne zu werfen. Sie reagierte damit auf die Ankündigung einer Drogeriemarktkette, deutschlandweit verschiedene Getränke in „voll kompostierbaren“ Flaschen anzubieten. Mit rund zehn Wochen liege die Behandlungszeit von BAW-Flaschen deutlich über dem normalen Biomüll. Teile der Flaschen tauchen deshalb im Kompost als Fremdstoffe auf, verschlechtern die Qualität und erschweren die Vermarktung. Blieben als Entsorgungsmöglichkeit noch die Restmülltonne und die Sammelsysteme des Grünen Punktes übrig, die allerdings technisch und logistisch überhaupt nicht auf Kompostierung ausgerichtet sind.
Massiver Widerstand kommt von der Papierindustrie: Die Novellierung der Verpackungsverordnung wirke wie ein Katalysator zur Markteinführung von unlizenzierten Verpackungen. Das sei weder sachlich noch ökologisch gerechtfertigt und stelle eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK) dar, kritisiert der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) http://www.hpv-ev.org in Frankfurt am Main. Beim Basisrohstoff Holz handele es sich ebenfalls um einen nachwachsenden Rohstoff. „Daraus hergestellte Verpackungen, sei es auf Primärfaserbasis oder auf Recyclingbasis, sind nach Gebrauch für die Kompostierung geeignet und biologisch abbaubar“, betont der HPV. Über die flächendeckende Sammellogistik gehe Altpapier mehrfach in Recyclingkreisläufe und erfülle so den Leitgedanken der Kreislaufwirtschaft. Es gebe daher für den Verordnungsgeber keine Rechtfertigung, BAW-Verpackungen von Entsorgungspflichten zu befreien.
Kunstverpackungen nach Mass
Pressemitteilung veröffentlicht am: 31.05.2012 09:53Uhr Kaum ein Versand stellt so komplexe Herausforderungen wie der von Kunst dar. Acut logistics hat sich auf den Galerieservice spezialisiert und bietet seinen Kund...
Sondereditionen Rio und New Orleans von Absolut Vodka
Pressemitteilung veröffentlicht am: 31.05.2012 09:53Uhr Absolut Vodka bringt seit Jahren viele Sondereditionen wie beispielsweise die Städtereihe mit Editionen für Rio, New Orleans, Brooklyn und Miami
...
Campingplatz Italien - traumhafter Ligurien Urlaub nahe Sanremo
Pressemitteilung veröffentlicht am: 31.05.2012 09:40Uhr Ligurien steht für Berge, Meer, mittelalterliche, auf den Hügeln versteckte Dörfer, Kunstwerke, hervorragende Küche und vieles mehr.
...
Internationaler Hip-Hop in allen Facetten aus Eltville "Ric Skorpaeo"
Pressemitteilung veröffentlicht am: 31.05.2012 09:40Uhr Ric Skopaeo, geboren in Quincy / Louisiana machte sich bereits auf internationaler Ebene, in der Zusammenarbeit mit Dee Minar (Run DMC, Curtis Blow, L.L. Cool J...
5.000 Euro Kredit ohne Schufa - Kredit1a.de
Veröffentlicht am: 05.01.2012 08:38Uhr Wir von Bavaria Finanz Service können den Kreditkunden ab 01.01.2012 höhere Kreditsummen ohne Schufa anbieten.Diese Angebote finden Sie auf www.kredit1a.de. Un...
Video Bavaria Finanz auf Youtube
Veröffentlicht am: 01.03.2010 10:00Uhr Bavaria Finanz Service veröffentlicht das neue Video auf youtube. ...
Bavaria Finanz Service - Tv Spot - Werbefilm
Veröffentlicht am: 25.02.2010 19:18Uhr Bavaria Finanz Service veröffentlicht heute deren neuen TV Spot. Dieser Werbefilm wird demnächst auf allen Videoportalen, wie youtube etc. veröffentlicht werden...
Kredit Tipp Guenstige Umschuldung von KREDIT1a.de
Veröffentlicht am: 09.05.2007 08:26Uhr Sie haben bereits mehrere Kredite bei verschiedenen Banken laufen. Und auch zusätzlich noch vielleicht eine PKW Finanzierung. Der Überblick über die einzelnen R...
Kredit Tipp guenstige Kredite trotz negativer Schufa
Veröffentlicht am: 09.05.2007 08:32Uhr Sollte man Schufasorgen haben, so ist man bei Kredit1a.de am besten aufgehoben. Die Kreditplattform kredit1a.de bietet neben einer Vielzahl von Standarkrediten ...
Kredit bei negativer Schufa Auskunft
Veröffentlicht am: 20.12.2006 09:46Uhr Oftmals hat man als Kreditantragsteller das Problem, daß die Schufa negativ ist. Eine negative Schufa bedeutet eigentlich immer, daß ein Kreditantrag abgelehnt ...